Stickstiche Übersicht: 22 Stiche und wofür du sie brauchst

Stickrahmen mit hellem Leinen, auf dem verschiedene Stickstiche in Reihen gestickt sind, daneben Sticktwist und Nadeln

Auf dem Stickmuster stehen fünf Stichnamen, und du kennst zwei davon.

Oder du willst eine Ranke sticken und überlegst, ob Stielstich oder Kettenstich besser aussieht.

Dafür ist diese Stickstiche-Übersicht gedacht: 22 Stiche, sortiert danach, was sie auf dem Stoff leisten, also Linien, Flächen, Struktur, Zierformen oder Ränder.

Kurz gesagt

Für die meisten Stickprojekte reichen fünf Stiche: Rückstich und Stielstich für Linien, Plattstich für kleine Flächen, Knötchenstich für Punkte und Margeritenstich für Blütenblätter.

Fast alles andere baut darauf auf.

Ordne jeden neuen Stich nach seiner Aufgabe ein, dann weißt du sofort, wann du ihn brauchst.

Alle 22 Stiche auf einen Blick

Die Tabelle zeigt dir für jeden Stich seine Hauptaufgabe, wie viel Übung er braucht und wofür er typischerweise eingesetzt wird.

Darunter findest du jeden Stich einzeln erklärt, in derselben Reihenfolge.

StichAufgabeNiveauTypisch für
VorstichLinieEinsteigerSashiko, gestrichelte Linien, Heften
RückstichLinieEinsteigerkleine Schrift, feine Konturen
Umwickelter RückstichLinieEinsteigerweiche, kordelartige Linien
StielstichLinieEinsteigerStängel, Ranken, geschwungene Schrift
SpaltstichLinieEinsteigerfeine Konturen, Rand unter Plattstich
KettenstichLinieEinsteigerkräftige Linien, Schrift, Folklore
AnlegetechnikLinieMitteldicke Garne, Kordeln, Metallfäden
PlattstichFlächeMittelkleine Flächen, Blätter, Buchstaben
Lang-und-Kurz-StichFlächeFortgeschrittenFarbverläufe, Nadelmalerei
FischgrätstichFlächeMittelBlätter mit Mittelader
SaatstichFlächeEinsteigerlockere Füllungen, Schatten
GitterstichFlächeMittelgroße Flächen, Körbe, Netze
KnötchenstichStrukturMittelBlütenmitten, Punkte, Beeren
KolonialknotenStrukturMittelfeste, runde Knoten, Knotenflächen
WickelstichStrukturFortgeschrittenRosen, Knospen, plastische Details
MargeritenstichZierformEinsteigerBlütenblätter, kleine Blätter
FliegenstichZierformEinsteigerZweige, Gräser, Farn
FederstichZierformMittelRanken, Zierkanten
Gewebter RadstichZierformEinsteigergestickte Rosen
FestonstichRandEinsteigerKanten, Applikationen, Filz
KreuzstichZählstichEinsteigerMuster auf Aida, Pixelmotive
HexenstichRandMittelBordüren, Schattenstickerei

Die Fadenangaben unten beziehen sich auf Sticktwist, der aus sechs einzelnen Fäden besteht, die du für die meisten Stiche aufteilst.

Als grobe Regel: 1–2 Fäden für feine Details, 2–3 für normale Linien, 3–6 für kräftige Akzente.

Linienstiche für Konturen, Stängel und Schrift

Linienstiche sind das Rückgrat der freien Stickerei ohne Zählmuster.

Fast jedes Motiv beginnt mit einer Kontur, und die sieben Stiche hier unterscheiden sich vor allem darin, wie breit, wie glatt und wie geschmeidig in Kurven die Linie wird.

Vorstich

Der einfachste Stich überhaupt: Die Nadel geht in gleichmäßigen Abständen auf und ab, auf der Vorderseite entsteht eine gestrichelte Linie.

Das wirkt locker und grafisch.

Lange Reihen kleiner Vorstiche sind die Grundlage von Sashiko, und als Heftstich hält er Stofflagen zusammen, bevor du richtig stickst.

Achte darauf, dass Stiche und Lücken gleichmäßig lang bleiben – ungleiche Abstände fallen bei diesem Stich sofort auf.

Rückstich

Du kommst eine Stichlänge vor dem letzten Stich nach oben und stichst rückwärts genau am Ende des vorigen Stichs wieder ein.

So entsteht eine geschlossene, schmale Linie ohne Lücken.

Weil er Ecken sauber nimmt, ist der Rückstich der Stich für kleine Schrift und feine Details.

In engen Kurven machst du die Stiche kürzer, etwa 2 mm statt 3–4 mm, sonst wird die Linie eckig.

Umwickelter Rückstich

Erst stickst du eine Reihe Rückstiche, dann führst du einen zweiten Faden schräg unter jedem Stich hindurch, ohne in den Stoff zu stechen.

Die Linie wird runder und sieht aus wie eine gedrehte Kordel.

Nimm zum Umwickeln eine stumpfe Nadel, damit du die Rückstiche nicht ansticht.

Mit zwei Farben, etwa Ocker um Dunkelbraun, bekommt die Linie einen feinen Zweifarbeneffekt.

Stielstich

Beim Stielstich arbeitest du vorwärts: Du stichst eine Stichlänge weiter ein und kommst in der Mitte des gerade gemachten Stichs wieder heraus, direkt neben dem Faden.

Der Faden liegt dabei immer auf derselben Seite der Nadel – wechselst du die Seite, verändert sich die Drehung der Linie.

Heraus kommt eine leicht gedrehte, seilartige Linie, die sich in Kurven weich biegt.

Deshalb ist er der Klassiker für Blumenstängel, Ranken und geschwungene Schreibschrift.

Spaltstich

Du kommst von unten genau durch die Mitte des vorigen Stichs und teilst dabei den Faden.

Die Linie wird dicht und fein, fast wie ein Kettenstich in Miniatur.

Mit einer geraden Fadenzahl, also 2 oder 4 Fäden, lässt sich der Faden sauber in der Mitte teilen.

Spaltstich ist außerdem die beste Kontur unter Plattstich: Er gibt der Fläche einen klaren, leicht erhabenen Rand.

Kettenstich

Du kommst nach oben, stichst ins selbe Loch zurück und kommst eine Stichlänge weiter wieder heraus, mit der Fadenschlinge unter der Nadelspitze.

Beim Anziehen entsteht ein Kettenglied, und das nächste wächst aus dem vorigen heraus.

Die letzte Schlinge hältst du am Ende mit einem kleinen Stich fest.

Die Linie ist breiter und plastischer als Stiel- oder Rückstich, wirkt kräftig in Schrift und gehört fest zu vielen Folklore-Motiven.

Mehrere Reihen dicht nebeneinander füllen sogar ganze Flächen.

Anlegetechnik

Hier liegt ein Faden flach auf dem Stoff und wird mit kleinen Querstichen aus einem feineren Garn festgehalten, etwa alle 3–5 mm.

So verarbeitest du Material, das sich schlecht durch den Stoff ziehen lässt: dicke Wolle, Kordeln, Metallfäden.

Die Enden des aufgelegten Fadens ziehst du zum Schluss mit einer großen Nadel auf die Rückseite.

In der Goldstickerei ist das die wichtigste Technik überhaupt, aber auch für dicke, weiche Konturen in Wolle lohnt sie sich.

Flächenstiche, wenn Farbe die Form tragen soll

Sobald eine Form nicht nur umrissen, sondern gefüllt werden soll, brauchst du einen Flächenstich.

Die Wahl hängt vor allem von der Größe der Fläche ab und davon, ob sie glatt, verlaufend oder strukturiert aussehen soll.

Plattstich

Parallele Stiche liegen dicht nebeneinander und reichen jeweils von einer Kante der Form zur anderen.

Gut gestickt ergibt das eine glatte, glänzende Fläche.

Plattstich lohnt sich für kleine Formen wie Blätter, Beeren oder Buchstaben.

Werden die einzelnen Stiche länger als etwa einen Zentimeter, liegen sie locker und bleiben leicht hängen, besonders auf Kleidung – dann teilst du die Form oder wechselst zum Lang-und-Kurz-Stich.

Für saubere Kanten stickst du zuerst die Kontur im Spaltstich und deckst sie mit dem Plattstich ab.

Lang-und-Kurz-Stich

Die erste Reihe wechselt entlang der Kante zwischen langen und kurzen Stichen.

Ab der zweiten Reihe setzt du nur noch lange Stiche, die jeweils in die Stiche der Reihe davor hineinstechen.

Dadurch verzahnen sich die Reihen, und Farben gehen fließend ineinander über.

Das ist das Handwerkszeug der Nadelmalerei, ideal für Blütenblätter mit Verlauf, Federn oder Fell.

Mit 1 Faden Sticktwist werden die Übergänge am feinsten; rechne mit deutlich mehr Zeit als bei jedem anderen Füllstich.

Fischgrätstich

Dieser Stich ist für Blätter gemacht.

Du beginnst mit einem kurzen geraden Stich an der Blattspitze entlang der Mittellinie.

Danach kommst du abwechselnd links und rechts an der Blattkante heraus und stichst jeweils knapp jenseits der Mittellinie wieder ein.

Die Stiche überkreuzen sich in der Mitte, und die Blattader entsteht ganz von selbst.

Zeichne die Mittellinie vor, dann bleibt sie gerade.

Saatstich

Kleine gerade Stiche von etwa 2–3 mm Länge werden in wechselnden Richtungen über die Fläche gestreut.

Oft setzt man zwei Stiche direkt nebeneinander, dann wirken sie wie kleine Körner.

Je dichter du stickst, desto dunkler erscheint die Fläche – so deutest du Schatten an, ohne die Farbe zu wechseln.

Eine gute Wahl für größere Flächen, die leicht und nicht schwer gefüllt aussehen sollen.

Gitterstich

Du spannst lange Stiche in gleichem Abstand über die Fläche, erst in einer Richtung, dann quer dazu, bis ein Gitter entsteht.

Jede Kreuzung hältst du mit einem kleinen Schrägstich oder Kreuzstich fest, damit nichts verrutscht.

Gitterstich füllt große Flächen schnell und luftig, etwa für Körbe, Fenster oder Netze.

Für Teile, die oft getragen oder gewaschen werden, passt er wegen der langen Spannfäden weniger.

Knoten und Strukturstiche für Punkte und Plastizität

Diese drei Stiche stehen vom Stoff ab.

Sie geben einem flachen Motiv Tiefe und lassen sich gut mit Linien- und Flächenstichen kombinieren.

Knötchenstich

Faden nach oben holen, ein- bis zweimal um die Nadel wickeln, dann direkt neben der Austrittsstelle wieder einstechen – nicht ins selbe Loch, sonst rutscht der Knoten durch.

Halte den Faden straff, während du die Nadel durchziehst.

Die Größe steuerst du über die Fadenzahl, nicht über mehr Wicklungen: Ab drei Wicklungen wird der Knoten eher locker und ungleichmäßig.

Er ist auch als Französischer Knoten bekannt und taucht in fast jedem Blumenmotiv auf, als Blütenmitte, Beere oder Streupunkt.

Kolonialknoten

Er sieht dem Knötchenstich ähnlich, wird aber anders gewickelt: Der Faden liegt in einer Achterschlinge um die Nadel.

Dadurch sitzt der Knoten fester, wird etwas größer und runder und rutscht kaum durch.

Wenn dir Knötchenstiche immer wieder in den Stoff verschwinden, ist er die bessere Wahl, etwa für dichte Knotenflächen wie Schafwolle oder Mimosenblüten.

Wickelstich

Auch als Bullion-Knoten bekannt.

Du stichst einen Stich in der gewünschten Länge und kommst am Anfangspunkt wieder heraus, ohne die Nadel ganz durchzuziehen.

Dann wickelst du den Faden so oft um die Nadel, bis die Wicklungen die Stichlänge abdecken, hältst sie fest, ziehst die Nadel durch und legst die Wicklung flach auf den Stoff.

Eine Strohnadel hilft, weil ihr Öhr nicht dicker ist als der Schaft und durch die Wicklungen gleitet.

Im Bogen gelegt ergeben mehrere Wickelstiche Rosen, einzeln Knospen oder kleine Raupen.

Rechne mit ein paar Probestichen, bevor die Wicklungen gleichmäßig liegen.

Zierstiche für Blüten, Blätter und Zweige

Die folgenden Stiche bilden selbst schon eine Form.

Sie sind der schnellste Weg zu gestickten Blumen und Pflanzen, weil ein einzelner Stich bereits ein Blütenblatt oder einen Zweig ergibt.

Margeritenstich

Eine einzelne Kettenstich-Schlinge, die an der Spitze mit einem kleinen Stich festgehalten wird – deshalb heißt er auch einzelner Kettenstich oder Lazy Daisy.

Fünf oder sechs davon im Kreis um einen Knötchenstich ergeben eine Blüte, länger gezogen werden daraus schmale Blätter.

Setzt du einen geraden Stich in einer zweiten Farbe in die Schlinge, wirkt das Blatt gefüllter.

Fliegenstich

Du kommst links heraus, stichst auf gleicher Höhe rechts wieder ein und kommst mittig darunter heraus, mit dem Faden unter der Nadel.

Ein kleiner Haltestich fixiert die V-Form.

Verlängerst du den Haltestich, wird aus dem V ein Y.

Untereinander gestickt entsteht ein Zweig, ein Grashalm oder ein Farnblatt – mit wenig Aufwand und viel Bewegung.

Federstich

Er ist ähnlich aufgebaut wie der Fliegenstich, nur wechseln die Schlingen von links nach rechts und hängen aneinander.

So entsteht eine verzweigte Zickzacklinie, die an eine Ranke oder einen zarten Zweig erinnert.

Für Zierkanten an Kissen und Säumen passt er gut, ebenso für lockere, wild gewachsene Pflanzenmotive.

Gewebter Radstich

Zuerst stickst du eine ungerade Zahl von Speichen, meist fünf, als gerade Stiche vom Rand eines Kreises in die Mitte.

Dann kommst du nahe der Mitte heraus und webst den Faden im Kreis abwechselnd über und unter den Speichen hindurch, ohne in den Stoff zu stechen, bis die Speichen bedeckt sind.

Die ungerade Zahl sorgt dafür, dass sich über und unter in jeder Runde von selbst abwechseln.

Das Ergebnis ist eine plastische Rose, die auch als Spinnenrad bekannt ist.

Zum Weben nimmst du eine stumpfe Nadel; je dicker das Garn, desto voller die Rose.

Stiche für Ränder und gezähltes Sticken

Die letzten drei Stiche sind Spezialisten: zwei sichern oder schmücken Kanten, einer gehört zu einer ganz eigenen Art zu sticken.

Festonstich

Auch Langettenstich genannt.

Du stichst oberhalb der Kante ein und kommst direkt auf der Kante wieder heraus, mit dem Faden unter der Nadelspitze.

Die Stiche stehen wie kleine Zinnen nebeneinander und schließen den Rand gleichzeitig ab.

Damit nähst du Applikationen auf, versäuberst Filzteile oder setzt eine Zierkante an eine Decke.

Je dichter du die Stiche setzt, desto geschlossener wird die Kante.

Kreuzstich

Der bekannteste gezählte Stich: Jedes Kreuz liegt über einem Kästchen auf Aida-Stoff, und das Motiv entsteht wie aus Pixeln.

Alle oberen Stiche zeigen in dieselbe Richtung, sonst wirkt die Fläche unruhig.

Du brauchst dafür ein Zählmuster und einen gleichmäßig gewebten Stoff, auf dem sich die Kästchen klar abzählen lassen.

Hexenstich

Er läuft von links nach rechts: abwechselnd ein kleiner Stich rückwärts an einer oberen und einer unteren Linie, dazwischen schräge Fäden, die sich überkreuzen.

So entsteht eine Zickzackbordüre für Säume, Bänder und Zierkanten.

Stickst du ihn dicht als geschlossenen Hexenstich auf die Rückseite von feinem, durchscheinendem Stoff, entsteht Schattenstickerei: Vorne siehst du zwei Rückstichlinien, dazwischen schimmert die Farbe zart durch.

Welche Wahl für welche Situation

  • Wenn du Schrift stickst: kleine Buchstaben im Rückstich, große oder geschwungene im Stielstich oder Kettenstich.
  • Wenn du einen Stängel oder eine Ranke brauchst: Stielstich, für mehr Gewicht Kettenstich.
  • Wenn eine Fläche kleiner als etwa 1 cm ist: Plattstich, mit Spaltstich-Kontur für scharfe Kanten.
  • Wenn die Fläche größer ist: Lang-und-Kurz-Stich für Verläufe, Saatstich für eine leichte, lockere Füllung.
  • Wenn du schnell eine Blüte willst: Margeritenstiche im Kreis und ein Knötchenstich in der Mitte – das schaffst du in wenigen Minuten.
  • Wenn du eine Rose sticken möchtest: gewebter Radstich für den Einstieg, Wickelstich, wenn du mehr Feinheit willst.
  • Wenn das Teil gewaschen und getragen wird: kurze, feste Stiche wie Rück-, Stiel- und Kettenstich; lange Spannfäden wie im Gitterstich eher vermeiden.
  • Wenn du mit Metallgarn oder dicker Wolle arbeitest: Anlegetechnik statt durchgezogener Stiche.

Lenas Tipp: Leg dir ein Stichprobentuch an – ein Stück Leinen oder Baumwolle, auf dem du jeden neuen Stich einmal in einer kurzen Reihe stickst.

Du siehst dann direkt nebeneinander, wie breit, glatt oder plastisch jeder Stich mit deinem Garn wirkt, und musst beim nächsten Projekt nicht raten.

Häufige Fragen

Wie viele Stickstiche gibt es?

Mehrere hundert, wenn man alle Varianten und regionalen Abwandlungen mitzählt.

Für freie Stickerei decken aber rund 20 Grundstiche fast jedes Motiv ab, viele andere sind Kombinationen oder Abwandlungen davon.

Welche Stiche sollte ich als Anfängerin zuerst lernen?

Rückstich, Stielstich, Kettenstich, Margeritenstich und Knötchenstich.

Damit stickst du Linien, Schrift, Blüten und Punkte.

Plattstich kommt als Nächstes, sobald deine Linien gleichmäßig werden.

Was ist der Unterschied zwischen Stielstich und Spaltstich?

Beim Stielstich kommst du neben dem vorigen Stich heraus, die Linie wirkt dadurch leicht gedreht wie ein Seil.

Beim Spaltstich stichst du durch den Faden hindurch, die Linie wird glatter, dichter und erinnert an winzige Kettenglieder.

Welcher Stich eignet sich am besten für Schrift?

Für kleine Buchstaben unter etwa 1,5 cm Höhe der Rückstich, weil er Ecken und enge Bögen sauber nimmt.

Größere Schreibschrift wirkt im Stielstich oder Kettenstich flüssiger und kräftiger.

Wie viele Fäden Sticktwist nimmt man?

Das hängt vom Stich und vom Stoff ab.

Für die meisten Linien passen 2–3 Fäden, für feine Details und Farbverläufe 1–2, für kräftige Konturen und große Knoten 3–6.

Auf dünnem Stoff nimmst du eher weniger Fäden, damit keine großen Löcher entstehen.

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